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Alleine bleiben muss meist von unseren Hunden erst gelernt werden. Wenn ein Hund Stress zeigt, sobald seine Bezugsperson geht, hilft es nicht, die Dauer einfach zu verlängern oder Übungen zu wiederholen. Entscheidend ist ein Trainingsaufbau, der zur Situation des Hundes passt.

Es gibt nicht den einen Weg, wie Alleine bleiben trainiert werden sollte. Jeder Hund bringt andere Voraussetzungen mit. Deshalb entsteht Training immer individuell aus der Analyse eurer Situation. Bedeutet: erstmal muss eure Situation genau betrachtet werden.

Warum Alleine bleiben Training braucht

Entspannt alleine bleiben ist keine Selbstverständlichkeit. Hunde lernen schrittweise mit der Situation umzugehen und entwickeln dabei Erwartungssicherheit.

Wenn ein Hund bei deinem Weggehen Stress erlebt, speichert er diese Erfahrung ab. Ziel ist nicht Aushalten, sondern stabiles Wohlbefinden beim Hund während der Abwesenheit. Und das kann jeder Hund lernen. Das ist das Schöne daran. Wichtig ist heraus zu finden WIE.

Also: Jeder Hund kann alleine sein lernen. 

Ein sinnvoller Trainingsaufbau beginnt immer damit zu verstehen, wo die Ursache liegt.

Training beginnt nicht mit dem Alleine bleiben

Bevor wir Abwesenheit üben, schauen wir auf den Alltag des Hundes. Viele Hunde profitieren bereits davon, wenn Stress reduziert wird und es zu mehr Bedürfnisbefriedigung kommt. Hierfür gibt es die 5 Säulen des Enrichments, die Themen wie: Ernährung, Umwelt, Gesundheit, Entscheidungsfreiheit und Kontrolle sowie der emotionale Zustand erfasst wird. So können wir gezielt das Wohlbefinden verbessern und schon ist der erste Schritt für ein erfolgreiches Training gelegt.

Und ein toller Nebeneffekt: die Steigerung des Wohlbefindens wirkt sich auf alles in eurem Alltag aus. Ein Top-Benefit.

Wichtig zu wissen: Es gibt nicht den einen Trainingsweg

Manche Hunde profitieren davon, Abwesenheit sehr kleinschrittig neu kennenzulernen. Andere brauchen zunächst Unterstützung dabei, alleine zur Ruhe zu kommen. Wieder andere zeigen Stress, weil ihnen Strategien fehlen, mit Unsicherheit umzugehen. Heißt jeder Hund ist ein Individuum und hat individuelle Bedürfnisse.

Deshalb entsteht Hundetraining gegen Trennungsangst immer aus der Frage:

Was braucht dieser Hund in genau dieser Situation?

Nicht jedes Training passt zu jedem Hund. Entscheidend ist, die passenden Schritte oder Methoden auszuwählen und sinnvoll miteinander zu verbinden.

Training orientiert sich immer an deinem Hunde

Damit ein Hund neue Erfahrungen machen kann, arbeiten wir immer unterhalb seiner Stressschwelle. Das bedeutet, dass Trainingsschritte so aufgebaut werden, dass sie bewältigbar bleiben. Nur so können wir Fortschritte erzielen.

So entsteht Schritt für Schritt Sicherheit im Alleine bleiben.

Ein individueller Trainingsplan sorgt dafür, dass Fortschritte nachvollziehbar bleiben und Training im Alltag umsetzbar ist.

Wann Unterstützung für dich und deinen Hund sinnvoll ist

Wenn dein Hund Stress zeigt, sobald du gehst, lohnt sich eine genaue Einschätzung der Situation. Eines ist sicher,  je früher du mit deinem Training beginnst, desto leichter lassen sich neue Erfahrungen aufbauen.

Unsicher, welcher Trainingsweg für euren Hund sinnvoll ist?

In einem kostenfreien Erstgespräch schauen wir gemeinsam auf eure Situation und klären, welche nächsten Schritte hilfreich sind.

Mehr dazu findest du hier:
Trennungsstress beim Hund verstehen und lösen

Welche Fehler beim Training häufig passieren, erfährst du hier:
→ Typische Fehler beim Alleine bleiben üben