Trennungsangst beschreibt eine starke emotionale Belastung, die entsteht, wenn ein Hund von seiner Bezugsperson getrennt wird. Dabei spielen die Emotionen beim Hund eine zentrale Rolle. Der Hund erlebt die Abwesenheit nicht als normale Alltagssituation, sondern als schwer zu bewältigende Unsicherheit. Häufig treten deutliche Stressreaktionen auf, sobald die Bezugsperson geht oder sich auf das Weggehen vorbereitet.
Trennungsangst ist damit eine Form von Stress beim Alleine bleiben. Wie sich dieser Stress konkret zeigt, liest du im Artikel Symptome von Trennungsstress beim Hund erkennen.
Woran sich Trennungsangst beim Hund erkennen lässt
Typisch ist, dass Stressreaktionen bereits beim Weggehen beginnen oder kurz danach einsetzen. Viele Hunde bellen oder jaulen, laufen unruhig umher oder warten an Türen und Fenstern. Manche Hunde wirken äußerlich ruhig, können sich während der Abwesenheit aber nicht entspannen. Videoaufnahmen helfen häufig dabei, solche Unterschiede sichtbar zu machen.
Entscheidend ist immer das Verhalten im Zusammenhang mit der Trennung von den Bezugspersonen. Nicht jedes Verhalten beim Weggehen bedeutet automatisch Trennungsangst. Hinweise auf andere Ursachen findest du im Glossarartikel Frustration beim Alleine bleiben beim Hund.
Wie Training bei Trennungsangst aufgebaut wird, erfährst du hier: Trennungsstress beim Hund verstehen und lösen
Weiterführende Glossarbegriffe zum Thema Trennungsstress beim Hund
Trennungsstress beim Hund
F.R.I.D.A. Ansatz beim Hund
Markertraining beim Hund
Desensibilisierung beim Hund



